Im Textsektor den Schmunzler des Tages gelesen: Belegte Mitarbeiter, die kompetente keine Hilfestellung bieten und bei einer Störung des Internets auf Lösungsangebote im WWW verweisen.
Originelle Schimpfwörter der Botanik und Zoologie bei wort-gestalten. Mein persönlicher Favorit: Du grüner Giftwulstling.
Manchmal leide ich auch unter ProkrastinationAufschieberitis. Genau genommen sind es gerade die scheinbar kleinen Dinge des Lebens, die man schon seit Ewigkeiten endlich erledigen möchte. Da sie aber keine Deadline haben, werden sie gerne von mir mal auf die lange Bank geschoben.
So wie die Babytagebücher meiner Kinder, die immer noch drauf warten, mit Bildern, Daten und Geschichten bestückt zu werden. Das sollte ich mal Angriff nehmen, bevor die Kinder aus dem Haus sind ;-) Ich habe mir auch mal vorgestellt, dass ich jedes Jahr ein Familien-Fotobuch mit den schönsten Erlebnissen und Fotos des Jahres gestalte – sagen wir es so, in meiner Vorstellung sehen die wirklich toll aus, ähem.
Vielleicht sollte man aber auch einfach mal der Ursachenforschung auf den Grund gehen. Das Ergebnis ist wirklich göttlich :-) Ein gelungener kleiner Werbefilm, der sowohl vom Text als auch in der Umsetzung überzeugt.
Das Buch ist auch direkt schon auf meiner Nochzulesen-Liste gelandet. Wann ich die Bücher alle lesen werde? Keine Ahnung, ich halte es da ganz wie Scarlett O’Hara:
Ich kann da jetzt nicht drüber nachdenken. Nicht heute.
Verschieben wir es auf Morgen!
Kaum ein soziales Netzwerk hat in den letzten Jahren so viel Popularität erfahren, wie der Microblogging-Dienst Twitter. Vielen ist der Sinn von Twitter allerdings immer noch verborgen geblieben. Auf den ersten Blick scheint Twitter für die meisten Nutzer einer dieser typischen Web 2.0-Anwendungen zu sein, die nur der Prokrastination dienen – einfach nur banal und weitere 140 Zeichen, die die Welt nicht braucht.
Aber ich muss das doch mal loswerden: Twitter ist mehr als reines Geplauder und Geplapper, um sich die Zeit zu vertreiben. Immerhin nutzen weltweit ca. 5 Millionen Menschen diesen schnellen Informations- und Kommunikationskanal – und die Userzahlen wachsen permanent weiter.
Dafür sprechen auch gute Günde:
Kurze und prägnante Botschaften auf 140 Zeichen reduziert.
Schnelligkeit, einfache Bedienung und aktuelle Infos gebündelt im eigenen Twitter-Stream.
Flexible Eingabemöglichkeiten: Twittern kann man von überall, via Handy oder PC.
Schneller und stetiger Informationsfluss z. B. durch weitgestreute Links.
API-Schnittstellen machen die Nutzung unterschiedlichster Kanäle möglich.
Mehr Interaktion mit Lesern, Kunden und Geschäftspartnern. Im Vordergrund steht eine wechselseitige Kommunikationsbeziehung statt eines einseitigen Informationsstromes.
Fazit: Two-in-one
Twitter macht Spaß und bündelt gleichzeitig Informationen – was will man mehr? Ob als internettes Großraumbüro für den kleinen Schwatz zwischendurch, oder als stets aktueller Nachrichtenkanal: Eben diese Vielseitigkeit macht den Microblogging-Dienst so attraktiv.
Und wer noch nicht weiß, wie Twitter genau funktioniert – hier ein ZDF-Video über Twitter:
Wir sehen uns dann bei Twitter, oder? Just Follow me ;-)
Das ist ja ein erschreckendes Ergebnis: Eine Bitkom-Studie hat ergeben, dass für über die Hälfte der deutschen Bürger (55 %) ein Leben ohne Internet nicht vorstellbar ist. Das ist schon eine hohe Hausnummer, aber es wird noch extremer: Für 84% Jugendlicher und junger Erwachsener ist das Internet so wichtig, dass sie zu Gunsten des WWWs lieber auf ihr Auto und sogar auf ihren Lebensgefährten verzichten könnten.
Solche Ergebnisse finde ich wirklich erschütternd. Auch ich nutze das Internet privat sowie beruflich täglich und kann mir schwer vorstellen, wie es ohne wäre. Trotzdem kann ich internetfreie Zeiten sehr gut genießen und den höchsten Stellenwert in meinem Leben haben selbstverständlich mein Mann und meine Kinder – dann erst müsste ich darüber nachdenken, was wichtiger wäre: Auto oder Internet. Ich glaube fast Internet (logisch, nach vielen, vielen autofreien Jahren) ;-)
In diesem Sinne, einfach mal wieder abschalten.
Klicke einfach hier oder hier oder hier.
Ikea und ich mögen uns. Ja, wir passen gut zusammen, wir duzen uns sogar. Stundenlang kann könnte ich dort verweilen, stöbern und neue Schätzchen nach Hause tragen. Das Schöne: Ikea hat immer etwas, was mir gefällt. Und ich liebe Ikea-Werbung, vor allem diese hier.
Und wo wir gerade bei begehbaren Kleiderschränken sind: Ich will auch einen! Und mein Schuhschrank ist sowieso viel zu klein. Aber sowas von zu klein. Ich trau mich ja schon gar nicht mehr neue Schuhe zu kaufen :-)
Superhelden, Highlander und gute Geister Krieger brauchen wir doch gar nicht. Wir brauchen eigentlich auch keine neuen Heldinnen, denn sie sind schon lange unter uns. Man erkennt sienur nicht sofort. Sie verstehen es geschickt, ihre Heldentaten zu verschleiern, denn sie arbeiten tagtäglich oftmals in geheimer Mission als Heldinnen im Hintergrund. Es soll sie sogar schon millionenfach geben, aber viele Menschen erkennen sie einfach noch nicht.
Die wichtigsten Eigenschaften einer solchen Heldin sind natürlich Heldennerven und eine Engelsgeduld.
Dazu kommen:
Mindestens vier sehr weitsichtige Augenpaare, die sehen was hinter ihr, unter ihr, neben ihr und im Idealfall noch 2 km entfernt passiert. Augenpaare, die auch alle gleichzeitig zugedrückt werden können, wenn das komplette Wohnzimmer in eine Butzenlandschaft für Elfen und Zwerge umgestaltet wird.
Sechs paar Hände, die gleichzeitig Essen kochen, O-Saft eingießen, ein Lego-Haus bauen und beim Aus- und Anziehen helfen. Reaktionsschnelle Hände, die das Glas auffangen, das gerade vom Tisch zu fallen droht und vor den unendlichen Gefahren des Lebens bewahren können.
Ein komplexes Wissen mit 100%er Antwortfunktion, um alle erdenklichen und eigentlich unmöglichen Fragen des Lebens erklären und auch schwierige Folgefragen souverän zu beantworten.
Eine Spitzenkondition und unermüdliche Ausdauer für schlaflose Nächte, zahllose Bügelabende und die dauernde Bereitschaft unberechenbaren kleinen Wesen hinterherzurennen.
So eine Heldin wäre ich gerne :-) Wie könnte man sie nennen?