Monatsarchiv für Oktober 2009

Ein Herz für Blogs #2

Daniela Wochnik am 16. Oktober 2009

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Zum zweiten Mal startet StyleSpion Kai Müller die Aktion “Ein ♥ für Blogs”. Schon vor 6 Monaten war diese Liebeserklärung an Blogs und die damit verbundene und gewünschte Entdeckung von Blogperlen ein großer Erfolg. Heute folgt Teil 2, deswegen will ich jetzt nicht länger drum rum reden, denn auch ich hab ein , und zwar für folgende Blogs:

LIFe (Leben in Farbe)
Fotos, Kinder, Design, Lego. Alex’ Blog ist einfach lesenswert & liebenswert.

Denkreich
Der alltägliche Wahnsinn der Claudi. Sie bringt mich unheimlich oft zum schmunzeln und schreibt frisch von der Leber weg.

GuBlo…und ich kann es doch!
Nie werde ich vergessen, wie Hansi mal sagte: “Ich und ein Blog? Niemals!” Und jetzt? Lest selbst :-)

Das war es auch schon. Nicht viel, aber mit Herz ausgewählt ;-)

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Texter, die unbekannten Wesen

Daniela Wochnik am 15. Oktober 2009

“Was bist Du? Texterin? Was machst Du denn, Du schreibst also Bücher?“ Das ist nur eine Reaktion auf meine Antwort, was ich denn beruflich mache. Fragende Blicke und seltsame Mutmaßungen über meine Tätigkeit sind tatsächlich keine Ausnahme. Einmal erreichte meinen Mann ein Anruf eines Bekannten: „Deine Frau kennt sich doch mit Text aus, ich suche eine bestimmte Schrift, vielleicht kennt sie die ja.“ Alles klar, Texter sind also ein wandelndes Lexikon, die alle möglichen Schriftarten im Hirn gespeichert haben. Viele Menschen wissen also gar nicht, was ich als Texterin mache (bei Online-Redaktion und Social Media hört das Verständnis dann fast komplett auf). Vielleicht wissen Sie auch gar nicht, dass es Texter überhaupt gibt. Die Texte für Websites, Anzeigen und Broschüren kommen wahrscheinlich automatisch ins Layout, dass ja eine Grafikerin gestaltet hat. Die Website hat übrigens ein Webdesigner gemacht. Grafiker und Webdesigner kennt jeder. Oder hat schon jemand mal einen Webdesigner gefragt:“ Wie, Du machst das Internet schöner?“

Und was ist mit den Textern? Texter fallen gerne mal unter den Tisch, wenn es um ihre geleistete Arbeit geht. Das konnte unlängst eine geschätzte Kollegin von mir erfahren, die wirklich großartige Textarbeit für Ihre ehemalige Heimatgemeinde geleistet hat. Ihren Unmut darüber, dass allen, die an der neuen Webpräsenz mitgewirkt haben gedankt wird, nur sie nirgendwo erwähnt wird, kann ich gut verstehen. Aber warum passiert sowas? Zum größten Teil ist es wohl schlicht und einfach Unwissenheit. „Das ist doch ein ganz einfacher Text, sowas kann doch jeder schreiben.“ Oder auch: „Ein paar kurze Zeilen ist doch nicht so viel Aufwand, das schreib ich mal eben selbst (oder die Sekretärin, der Azubi oder wer auch immer).“ Dass ein Texter aber konzeptionell arbeitet, sich Gedanken über Kommunikationsziele, Tonalität und Zielgruppe macht, weiß nicht jeder. Dass das Texterköpfchen auf Hochtouren arbeitet wenn es darum geht Qualität abzuliefern wird einfach vergessen, verdrängt oder ist eben in potentiellen Kundenköpfen überhaupt nicht präsent.

Texter sind aber keine Heinzelmännchen, die mal eben so einen Text hinzaubern weil sie sonst nichts Besseres zu tun haben. Texter, auch Freie, haben einen echten Beruf, eine Aufgabe: Komplexe Inhalte müssen in verständliche Sprache verpackt werden. Kundenfreundlich, zielgruppenorientiert, gut lesbar. Kurz, knackig, prägnant. Das geschieht eben nicht nebenbei, das ist Handwerk. Texterhandwerk. Und das sollte auch entsprechend honoriert werden, sei es mit einem angemessenen Honorar (denn freie Texter leben schließlich nicht von Luft, Liebe und Buchstabensalaten) oder eben auch mit der Erwähnung an der Mitwirkung eines Projektes, besonders dann, wenn die Texte ein wichtiger Baustein eine erfolgreiche Realisation sind.

Bleibt mir nur noch, nochmal auf die Protextbewegung hinzuweisen. Warum? Weil Texte mehr Wert sind!

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Förderer gesucht für Anti-Mobbing-Projekt

Daniela Wochnik am 2. Oktober 2009

MOBBING - SCHLUSS DAMIT!

Bei Kirstin Nickelsen habe ich gelesen, dass die Aktion “Mobbing – Schluss damit!” von Seitenstark e.V.  ganz dringend Förderer braucht.

Auszug von Seitenstark.de:

Förderer gesucht

Unser erfolgreiches Anti-Mobbing-Projekt steht vor dem Aus.
Werden Sie Pate!

Kaum eine deutsche Schule ist frei von Ausgrenzung und Schikane.
Eine aktuelle Umfrage (September 2009) belegt: 40 Prozent aller Schüler wurden schon einmal gemobbt, 16 Prozent wurden Opfer von Cyber-Mobbing.

SEITENSTARK ist dem wachsenden Problem bereits 2007 mit der Internetaktion: „Mobbing – Schluss damit!“ entgegen getreten.

[...]

Weitere Infos gibt unter http://mobbing.seitenstark.de

Wer gleich direkt Spenden möchte, kann das hier tun:

Seitenstark e.V.
Berliner Volksbank
BLZ: 100 900 00
Kontonummer: 2088188007

Natürlich darf das gerne weiter geBloggt, geTwittert, geFacebooked (oder was Ihr sonst noch nutzt) werden. Nutzt Eure Social Networks!

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Google Wave: Die Testphase läuft

Daniela Wochnik am 1. Oktober 2009

Die Testphase des neuen Google-Dienstes Google Wave, der alles bisher dagewesene von der E-Mail bis zum Wiki revolutionieren soll, ist heute angelaufen:
google_wave1
Am 30. September verschickte Google laut Google Blog über 100.000 Einladungen an ausgewählte User, denn Google Wave gibt es zur Zeit nur als Preview-Version, zu der man eine Einladung braucht – ich habe leider noch keine *pfeif*. Dabei bin ich schon sehr gespannt, ich muss möchte doch immer alles Neue ausprobieren. Also hab ich es erst mal mit Request an invitation to Google Wave versucht. Wem das zu lange dauert, der kann sich seine Google Wave Einladung aber auch auf Ebay ersteigern, wie ich heute bei Yucca Tree gelesen habe.

Was Google Wave zu etwas besonderem machen soll: Untereinander vernetzte Mitglieder können in Echtzeit alle verfügbaren Funktionen von Google Wave nutzen. Man kann miteinander kommunizieren und arbeiten zugleich, zum Beispiel mit folgenden Funktionen:

  • Dokumente, Fotos, Videos usw. in Echtzeit teilen und bearbeiten
  • Online-Meetings und Konferenzen
  • Twitter-Einbindung; Twitter Alert Funktion
  • Inhalte werden für alle Teilnehmer in Echtzeit aktualisiert
  • Arbeistverläufe werden als Historie protokolliert
  • Dateien können per Drag & Drop verschoben werden
  • Eigene Blogs können in die Wave-Oberfläche eingebunden werden
  • und, und, und, …

Für mich als Texterin und Online-Redakteurin mit Schwerpunkt Social Media könnte das bedeuten: Über Grenzen und Orte hinweg ist nun ein effizientes Arbeiten möglich. Ich kann mit Kollegen und Netzwerkpartnern zusammen an Projekten arbeiten ohne E-Mails mit Dokumenten und Bildern hin und her zu schicken. Die Kontaktaufnahme geht wesentlich schneller und im Chat lassen sich in Online-Meetings schnell offene Fragen und Punkte klären. Klingt gut soweit, ich bin gespannt wie es dann wirklich ist.

Um sich ein besseres Bild zu machen, gibt es hier ein  kleines Einführungsvideo:

Wer längere Versionen bevorzugt, kann sich auch gute 80 Minuten zurücklehnen und sich das Google Wave Preview Video zu Gemüte führen.

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The Body Shop: Kampagne gegen Kinderhandel

Daniela Wochnik am 1. Oktober 2009

[Trigami-Anzeige]

Schon in den 90er Jahren zeigte das Kosmetikunternehmen „The Body Shop“ großes Engagement im Bezug auf Tierschutz. Mit der Herstellung tierversuchsfreier Kosmetikprodukte leistete das Unternehmen wertvolle Pionierarbeit in Sachen Tierversuchspolitik, die nach Angaben der Peta von L’Oréal auch in Zukunft weitergeführt werden soll.

Im September 2009 startete The Body Shop in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem weltweiten Kinderrechtsbündnis ECPAT eine Online-Kampagne gegen die sexuelle Ausbeute von Kindern. STOP SEX TRAFFICKING OF CHILDREN AND YOUNG PEOPLE („Stoppt die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen“) nennt sich diese Spendenkampagne, die bis ins Jahr 2011 zur Unterstützung von gefährdetet Kindern und Jugendlichen laufen soll.

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Adopt this banner

Wie kann man diese Kampagne unterstützen?
Um möglichst viele Menschen für das Thema Missbrauch an Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren und Spenden zu sammeln, setzen The Body Shop und ECPAT unter anderem stark auf Online-Medien und Social Media. So liegt es nahe, dass eine Facebook-Seite eingerichtet wurde, damit sich möglichst viele User der Kampagne anschließen und diese entsprechend im Freundeskreis bekannt machen. Auch als Blogger kann man wertvolle Unterstützung leisten: Für jeden Blogbeitrag, der über die Aktion berichtet erhält STOP SEX TRAFFICKING 10 Euro. Sicherlich muss das nicht alles sein: Wer von der Kampagne überzeugt ist kann dies natürlich auch auf Twitter, den VZ-Gruppen oder anderen Social Networks kundtun.

Und was können die Kunden von The Body Shop tun, die keinen Facebook-Account und keinen Blog haben? Dafür hat The Body Shop die Handcreme ‘SOFT HANDS, KIND HEART HAND CREAM’ entwickelt. Der Verkaufserlöse von 6,32 Euro je Produkt gehen direkt an ECPAT.

Wer die Kampagne gegen sexuelle Ausbeutung und Kinderhandel unterstützen möchte und sich weiter informieren möchte findet weitere Informationen natürlich auch direkt auf der Seite von The Body Shop oder bei ECPAT.

Als Mama und Onlinerin komme ich gar nicht drum zu, diese Aktion nicht zu unterstützen, denn ich halte sie für sehr sinnvoll.

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