In meiner Funktion als Texterin durfte ich für design3000.de eine Pressemitteilung über eine fabelhafte Neuigkeit meines Lieblings-Online-Shops schreiben: Den neuen und gleichzeitig auch ersten TV-Spot. Ich finde ihn einfach süß, zauberhaft und symphatisch. Und ganz besonders mag ich den Song “When the Lights” von Newcomerin Lucia Iman aus dem Album “Tame the Night“.
Das Besondere an diesem Werbespot und dem Song: Lucia Imans Karriere begann auf dem unkonventionellen Musikportal sellaband.com – hier bewirkten über 900 Fans eine Finanzierungssumme von 50.000$ für die Produktion. Das Team von design3000.de entdeckte auf Sellaband die Sängerin mit der rauchig-weiblichen Stimme und war sofort begeistert – und das zu Recht.
Der neue TV-Spot von design3000.de – für mich ein “Spot of Ideas” :-)
Wie langweilig wäre es, wenn es nicht immer wieder etwas Neues geben würde. Der neuste Trend im Web 2.0 und im Reallife heißt Poken. Und wer hat’s erfunden? Na? NA? Genau, die Schweizer ;-)
Und was ist Poken nun? Ein Poken ist so ein hässliches, kleines Gadget Plastikmonster mit einer übergroßen Hand, auf dem man die Daten seiner eigenen Social Identities speichern kann. Sprich: Xing, Facebook, StudiVZ, Flickr, Twitter, LinkedIn – um nur ein paar zu nennen – oder auch Instant Messaging Profile wie Skype, MSN, AIM, ICQ.
Wenn sich nun zwei Poken-Besitzer im echten Leben begegnen, können sie per Handschlag oder auch “High Five Four” der Pokens ihre Daten austauschen. Es werden keine direkten Kontaktdaten ausgetauscht, sondern nur die Verknüpfung zu den verschiedenen Profilen. Je nachdem wie Webaffin jemand ist, kann das ja schon durchaus viel sein ;-)
Am heimischen Rechner verbindet man nur noch den Poken per USB und schwuppdiwupp – hat man die Adressen der Social Netzwerke, in denen die Poken-Freunde vertreten sind, bequem auf dem Bildschirm und können einer Freundeliste hinzugefügt werden.
Kleines Kurzvideo:
Und was hat man davon? Nix, außer:
Stift, Papier, Visitenkarten kann man getrost zu Hause vergessen. Man hat ja alles auf seinem Poken (allerdings auch nur, wenn alle einen haben).
Die Suche im Web nach Kontakten fällt weg. Wie oft ist der eine Freund z.B. bei Facebook angemeldet, der nächste wieder bei StudiVZ und bei Xing tummeln sich auch noch so ein-zwei-drei (Geschäfts-)Kontakte.
Ändern sich Telefonummer, Adresse oder andere Kontaktdaten, kann man sie sehr einfach aktuell halten.
Und braucht man das?
Hat man Handys vermisst, bevor es sie gab? Nein. Also brauchte man sie auch nicht ;-) Es ist doch wie mit allem im Leben: Wenn es da ist, ist es vielleicht gar nicht mal so unpraktisch.
Aber bitte, gibt es sowas vielleicht auch mal in hübsch?
Oh, ein Gewinnspiel! Vorhin bekam ich via E-Mail eine Einladung zur Blogitzeljagd. Also flugs mal nachgeschaut, worum es eigentlich geht. Aha, der Blogitzel-Schnitzel-Hase [ach wie süß] hat also in vorösterlicher Eifrigkeit im Internet auf insgesamt 6 Seiten das Blogitzel-Logo versteckt. Ich bin dann gleich mal den Hasenspuren gefolgt [bin ja kein Hasenfuß] und war auch schon erfolgreich.
Die Preise können sich sogar sehen lassen, insgesamt 50 Preise im Gesamtwert von 4.500 Euro werden verlost. Die EOS 450D brauche ich gar nicht mal [bin wirklich bescheiden], ich hab ja schon das Vorgängermodell, aber ich hätte sehr gerne und am allerliebsten das iPhone oder die Wii. Alle anderen Preise weise ich natürlich auch nicht ab, wäre ja irgendwie sinnfrei ;-)
Manchmal leide ich auch unter ProkrastinationAufschieberitis. Genau genommen sind es gerade die scheinbar kleinen Dinge des Lebens, die man schon seit Ewigkeiten endlich erledigen möchte. Da sie aber keine Deadline haben, werden sie gerne von mir mal auf die lange Bank geschoben.
So wie die Babytagebücher meiner Kinder, die immer noch drauf warten, mit Bildern, Daten und Geschichten bestückt zu werden. Das sollte ich mal Angriff nehmen, bevor die Kinder aus dem Haus sind ;-) Ich habe mir auch mal vorgestellt, dass ich jedes Jahr ein Familien-Fotobuch mit den schönsten Erlebnissen und Fotos des Jahres gestalte – sagen wir es so, in meiner Vorstellung sehen die wirklich toll aus, ähem.
Vielleicht sollte man aber auch einfach mal der Ursachenforschung auf den Grund gehen. Das Ergebnis ist wirklich göttlich :-) Ein gelungener kleiner Werbefilm, der sowohl vom Text als auch in der Umsetzung überzeugt.
Das Buch ist auch direkt schon auf meiner Nochzulesen-Liste gelandet. Wann ich die Bücher alle lesen werde? Keine Ahnung, ich halte es da ganz wie Scarlett O’Hara:
Ich kann da jetzt nicht drüber nachdenken. Nicht heute.
Verschieben wir es auf Morgen!
Superhelden, Highlander und gute Geister Krieger brauchen wir doch gar nicht. Wir brauchen eigentlich auch keine neuen Heldinnen, denn sie sind schon lange unter uns. Man erkennt sienur nicht sofort. Sie verstehen es geschickt, ihre Heldentaten zu verschleiern, denn sie arbeiten tagtäglich oftmals in geheimer Mission als Heldinnen im Hintergrund. Es soll sie sogar schon millionenfach geben, aber viele Menschen erkennen sie einfach noch nicht.
Die wichtigsten Eigenschaften einer solchen Heldin sind natürlich Heldennerven und eine Engelsgeduld.
Dazu kommen:
Mindestens vier sehr weitsichtige Augenpaare, die sehen was hinter ihr, unter ihr, neben ihr und im Idealfall noch 2 km entfernt passiert. Augenpaare, die auch alle gleichzeitig zugedrückt werden können, wenn das komplette Wohnzimmer in eine Butzenlandschaft für Elfen und Zwerge umgestaltet wird.
Sechs paar Hände, die gleichzeitig Essen kochen, O-Saft eingießen, ein Lego-Haus bauen und beim Aus- und Anziehen helfen. Reaktionsschnelle Hände, die das Glas auffangen, das gerade vom Tisch zu fallen droht und vor den unendlichen Gefahren des Lebens bewahren können.
Ein komplexes Wissen mit 100%er Antwortfunktion, um alle erdenklichen und eigentlich unmöglichen Fragen des Lebens erklären und auch schwierige Folgefragen souverän zu beantworten.
Eine Spitzenkondition und unermüdliche Ausdauer für schlaflose Nächte, zahllose Bügelabende und die dauernde Bereitschaft unberechenbaren kleinen Wesen hinterherzurennen.
So eine Heldin wäre ich gerne :-) Wie könnte man sie nennen?