Archiv für die Kategorie 'Web 2.0'

Ist Social Media nur eine Modeerscheinung?

Daniela Wochnik am 10. Januar 2010

“Is Social Media a Fad?” Um Social Media zu verstehen, gibt es einen sehr anschaulichen Film. Hier wird es ganz deutlich: Social Media ist keine Eintagsfliege und kein Trend, der wieder in der Versenkung verschwindet.

Twitter, Facebook, Flickr, YouTube, Xing und Co.werden weiter wachsen und an Bedeutung gewinnen. Die neue Form der Kommunikation im Social Web bringt uns alle näher zusammen und lässt immer wieder neue Perspektiven entstehen. Spannend und interessant, genau wie der folgende Film.

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Google Wave: Die Testphase läuft

Daniela Wochnik am 1. Oktober 2009

Die Testphase des neuen Google-Dienstes Google Wave, der alles bisher dagewesene von der E-Mail bis zum Wiki revolutionieren soll, ist heute angelaufen:
google_wave1
Am 30. September verschickte Google laut Google Blog über 100.000 Einladungen an ausgewählte User, denn Google Wave gibt es zur Zeit nur als Preview-Version, zu der man eine Einladung braucht – ich habe leider noch keine *pfeif*. Dabei bin ich schon sehr gespannt, ich muss möchte doch immer alles Neue ausprobieren. Also hab ich es erst mal mit Request an invitation to Google Wave versucht. Wem das zu lange dauert, der kann sich seine Google Wave Einladung aber auch auf Ebay ersteigern, wie ich heute bei Yucca Tree gelesen habe.

Was Google Wave zu etwas besonderem machen soll: Untereinander vernetzte Mitglieder können in Echtzeit alle verfügbaren Funktionen von Google Wave nutzen. Man kann miteinander kommunizieren und arbeiten zugleich, zum Beispiel mit folgenden Funktionen:

  • Dokumente, Fotos, Videos usw. in Echtzeit teilen und bearbeiten
  • Online-Meetings und Konferenzen
  • Twitter-Einbindung; Twitter Alert Funktion
  • Inhalte werden für alle Teilnehmer in Echtzeit aktualisiert
  • Arbeistverläufe werden als Historie protokolliert
  • Dateien können per Drag & Drop verschoben werden
  • Eigene Blogs können in die Wave-Oberfläche eingebunden werden
  • und, und, und, …

Für mich als Texterin und Online-Redakteurin mit Schwerpunkt Social Media könnte das bedeuten: Über Grenzen und Orte hinweg ist nun ein effizientes Arbeiten möglich. Ich kann mit Kollegen und Netzwerkpartnern zusammen an Projekten arbeiten ohne E-Mails mit Dokumenten und Bildern hin und her zu schicken. Die Kontaktaufnahme geht wesentlich schneller und im Chat lassen sich in Online-Meetings schnell offene Fragen und Punkte klären. Klingt gut soweit, ich bin gespannt wie es dann wirklich ist.

Um sich ein besseres Bild zu machen, gibt es hier ein  kleines Einführungsvideo:

Wer längere Versionen bevorzugt, kann sich auch gute 80 Minuten zurücklehnen und sich das Google Wave Preview Video zu Gemüte führen.

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Online PR is all about Community

Daniela Wochnik am 28. August 2009

Du hast immer noch keinen Plan, wie Online PR im Web 2.0 funktioniert? Dann schau Dir dieses Video an:

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

via Stylespion

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Unternehmen X will jetzt twittern.

Daniela Wochnik am 18. August 2009

So sollte es niemals nicht aussehen, wenn Unternehmen twittern. Ganz großes Kino gab es heute bei Trendopfer – ich habe mich köstlich amüsiert über diese spitzfindige und mit viel Liebe zum Detail geschriebene Satire.

FW Re Re: Tweet#1

Freitag, 10:30 Uhr

Hallo K, die Abteilung X will jetzt twittern. Schau mal drüber, das geht dann zur Freigabe an M.

Heute Mittagessen?

LG F.

[...]

FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1

Freitag, 12:30 Uhr

Hallo H., aus Sicht des Pressesprechers gibt es gegen den Tweet keine Einwände. Ich schicke es jetzt an M. zur Freigabe. Der Tweet sollte dann spätestens heute Abend online sein.

Gruß F.

[...]

Re: Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1

Montag 13:00 Uhr

CC: K., M.

Hallo H., es interessiert hier nicht, was im Internet „normal“ oder „nicht normal“ ist. Wenn eure Abteilung über twitter Nachrichten verbreitet, dann macht sie das im Namen unseres Unternehmens. Das beinhaltet aber auch die korrekte Schreibweise. Bitte haltet euch an die von Herrn M. und  K. freigegebene Version (siehe Mail von Montag, 10:05 Uhr).

Im Übrigen wäre es zu begrüßen, wenn ihr einen Kommunikationsplan für die tweets der kommenden 14 Tage erstellen könntet. Dann haben wir mehr Planungssicherheit.

Viele Grüße F.

[...]

tweet#1

Montag 14:56 Uhr

CC: _alle

Liebe Kollegen,

unser erster tweet ist soeben veröffentlich worden. Leider hat die Freigabe etwas länger gedauert. Ich habe euch ein Bildschirmfoto angehängt.

Danke an alle Beteiligten!

Viele Grüße,

F.

Unbedingt komplett lesen, es lohnt sich.

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Kaffeesüchtiges 66%-Geekgirl?

Daniela Wochnik am 13. August 2009

Das nenne ich doch mal eine passende Mischung :-)

I am 85% Addicted to Coffee

66% Geek

Created by OnePlusYou

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Wenn man sonst keine Probleme hat …

Daniela Wochnik am 14. Mai 2009

… dann kauft man sich einfach welche. Oder lässt sich welche schenken. Logisch, oder? That’s no problem with need a problem. Und wer hat’s erfunden? Na? Ja Ihr wisst schon, schon wieder die Schweizer.

needaproblem1

Jetzt gibt es also auch Probleme 2.0. Skurril irgendwie. Wem das Leben zu einfach erscheint oder zu langweilig  ist, der kann sich also jetzt endlich mal das Leben schwer machen. Von kleinen Problemchen bis so gut wie unlösbar – was darf es sein?

Und natürlich – wie soll es auch anders sein – kann man Probleme auch verschenken. Warum nicht glücklichen und zufriedenen Menschen eine echte Freude machen und ein paar Probleme bereiten?

Ich fände es allerdings auch irre praktisch, wenn ich meine diversen Problemchen dort verscherbeln könnte ;-)

needaproblem

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Twitter & Unternehmen. Passt das?

Daniela Wochnik am 14. Mai 2009

Sollten Unternehmen dem derzeitigen Web 2.0-Hype folgen und Twitter für ihre Unternehmenskommunikation nutzen? Und wenn ja, wie twittern Unternehmen richtig? Gibt es ein Patentrezept?

Diese und andere Fragen beantwortet Nicole Simon, Autorin von “Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0“, in ihrem Vortrag auf der next09. Sehr sehenswert und informativ. Anschauen!

Link: next09 - Twitter im Unternehmen

Ganzer Beitrag auf: Twitter – Mit 140 Zeichen. Das Blog zum Twitter-Buch

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Poken: Social Web im echten Leben

Daniela Wochnik am 8. Mai 2009

Wie langweilig wäre es, wenn es nicht immer wieder etwas Neues geben würde. Der neuste Trend im Web 2.0 und im Reallife heißt Poken. Und wer hat’s erfunden? Na? NA? Genau, die Schweizer ;-)


Und was ist Poken nun? Ein Poken ist so ein hässliches, kleines Gadget Plastikmonster mit einer übergroßen Hand, auf dem man die Daten seiner eigenen Social Identities speichern kann. Sprich: Xing, Facebook, StudiVZ, Flickr, Twitter, LinkedIn – um nur ein paar zu nennen – oder auch Instant Messaging Profile wie Skype, MSN, AIM, ICQ.

Wenn sich nun zwei Poken-Besitzer im echten Leben begegnen, können sie per Handschlag oder auch “High Five Four” der Pokens ihre Daten austauschen. Es werden keine direkten Kontaktdaten ausgetauscht, sondern nur die Verknüpfung zu den verschiedenen Profilen. Je nachdem wie Webaffin jemand ist, kann das ja schon durchaus viel sein ;-)

Am heimischen Rechner verbindet man nur noch den Poken per USB und schwuppdiwupp – hat man die Adressen der Social Netzwerke, in denen die  Poken-Freunde vertreten sind, bequem auf dem Bildschirm und können einer Freundeliste hinzugefügt werden.

Kleines Kurzvideo:

Und was hat man davon? Nix, außer:

  1. Stift, Papier, Visitenkarten kann man getrost zu Hause vergessen. Man hat ja alles auf seinem Poken (allerdings auch nur, wenn alle einen haben).
  2. Die Suche im Web nach Kontakten fällt weg. Wie oft ist der eine Freund z.B. bei Facebook angemeldet, der nächste wieder bei StudiVZ und bei Xing tummeln sich auch noch so ein-zwei-drei (Geschäfts-)Kontakte.
  3. Ändern sich Telefonummer, Adresse oder andere Kontaktdaten, kann man sie sehr einfach aktuell halten.

Und braucht man das?

Hat man Handys vermisst, bevor es sie gab? Nein. Also brauchte man sie auch nicht ;-) Es ist doch wie mit allem im Leben: Wenn es da ist, ist es vielleicht gar nicht mal so unpraktisch.

Aber bitte, gibt es sowas vielleicht auch mal in hübsch?

Poken-Links:

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Viel Geschwätz um Twitter

Daniela Wochnik am 16. März 2009

Da zurzeit ja massenweise Artikel in bester Frühlingslaune aus dem Boden sprießen, in denen über den Sinn und Unsinn von Twitter geschrieben wird, war auch ich schon drauf und dran, nun mal meinen persönlichen Senf dazu zu geben.

Heute habe ich dann aber diesen Artikel bei Mela gelesen.

Auszug:

Tja, und Twitter.. wer braucht das eigentlich?

Wie oben erwähnt unterhalten sich die Nutzer ja nur über unwesentliche Dinge.

Sicher. Ist total unwesentlich für Vollhorst-Journaille wenn ich bekannt gebe Rückenschmerzen zu haben. Das ich dadurch in Minutenschnelle einen Chiropraktiker in der Nähe empfohlen bekomme ist für mich allerdings sehr wesentlich. Spart mir ja nur mal alle entsprechenden Einträge der gelben Seiten durchzulesen und am Ende einen zu erwischen der zwar viele Termine frei hat.. aber nichts auf dem Kasten.

Twitter ist ein Werkzeug, wie so viele andere Kommunikationswerkzeuge auch. Hat man je gehört das ja kein Mensch eine Pinwand braucht weil sich niemand vorstellen kann, das man nicht nur “Susi ist doof”-Zettelchen daran aufhängen kann, sondern auch den aktuellen Stundenplan? Das man kein Telefon braucht weil “Wie gehts dir, mir gehts gut.” ja eh niemanden interessiert? Keine Gehsteige weil der Nachbarsklatsch der darauf stattfindet total belanglos ist?

Jedes Kommunikationswerkzeug kann man sowohl für Brandwichtiges nutzen “Elbtunnel vollgelaufen. Weiträumig umfahren.” als auch für Blödsinn: “Gehe pinkeln.”

Aber nicht der Blödsinn macht ein Medium aus, sondern der Nutzen.

Ganzen Artikel in Feder & Herd lesen.

Ja, wo sie recht hat, hat sie recht. Manche Dinge werden meiner Meinung nach einfach viel zu verbissen gesehen. Wer twittern will, soll twittern. Wer keine Lust hat, soll lassen. Es wird schließlich keiner gezwungen ;-)

Take it or leave it!

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bloglovin’ – Blogreader in Twittermanier

Daniela Wochnik am 11. März 2009

Ich bin ein Spielkind und muss alles Neue Web 2.0-Krams immer gleich ausprobieren. Heute habe ich bloglovin’ entdeckt. Was man damit machen kann? Kurz gesagt: Die eigenen Lieblingsblogs übersichtlich zusammenfassen. Ja, ich weiß, es gibt doch schon Feedreader und das Prinzip von bloglovin’ ist recht ähnlich. Aber ich gebe zu: Mich hat auch die Optik sehr angesprochen, denn dieser recht frische Dienst aus Schweden ist einfach bestechend schlicht, übersichtlich und irgendwie süß.

Der Aufbau erinnert sehr stark an Twitter: Man kann seinen Blogfavoriten folgen, diese verschiedenen Gruppen zuordnen und auch einzelne Postings speichern. Auf den Detailseiten der Blogs werden nähere Infos angezeigt wie die Anzahl der Follower, Kategorien und die letzten Artikel. Mit “Create Blogmix” kann man sich schließlich seinen eigenen Blogstream zusammenbasteln und hat alle seine Lieblingsblogs gebündelt auf einer Seite im Blick.

Also, einfach einen Account anmelden und wer dann möchte:
Follow my blog with bloglovin´

Oder erst Filmchen anschauen?

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