Archiv für die Kategorie 'Web 2.0'

Abgebrannt – wir helfen. So geht Social Web!

Daniela Wochnik am 14. Juli 2010

Schon als Kind machte ich mir vor dem Einschlafen manchmal Gedanken was ich als erstes retten würde, wenn es brennt. Meine wichtigsten kleinen Schätze bewahrte ich immer in meiner Nähe auf dem Nachtisch auf, damit ich sie schnell zusammenraffen konnte, falls wir schnell die Wohnung verlassen müssten. Natürlich weiß man aber nie, was bei solch einem Alptraum wirklich auf einen zukommt.

Dieser Alptraum wurde für eine kleine Familie nun bittere Realität. Nur wenige Minuten genügten, um das Heim von Carola H. – eine Netzwerkkollegin aus dem Texttreff – völlig zu zerstören.

„Das Leben, wie ich es kannte, endete gestern, als ich halbnackt mit meinem Kind auf dem Arm vor den Flammen flüchtete.“ Das schreibt Carola, im Netz seit 14 Jahren unter dem Namen Melody bekannt, in ihrem Blog Moving Target. Aber auch: „kind, mann, katzen gesund oder schon fast gesund. ich bin die reichste frau die welt.“

Jetzt muss die dreiköpfige Familie nach vorne schauen und einen Neuanfang starten, denn alles was von dem in liebevoller Eigenarbeit restaurierten zu Hause bleibt, ist Schutt und Asche. Dafür braucht sie Hilfe. Nicht nur für ein neues zu Hause, sondern auch damit sie wieder arbeiten kann. Denn Carola und ihr Mann Oliver  sind beide Freiberufler – ihr Arbeitsplatz ist das Home Office.

Schnelle Hilfe musste her, deshalb haben einige Kolleginnen aus dem Texttreff kurzerhand die Webseite www.abgebrannt-wir-helfen.de ins Leben gerufen und ein Spendenkonto eingerichtet. Es ist einfach unglaublich, wie groß der Einsatz dieses weltbesten Netzwerkes ist. Es wird immer noch fleißig gebloggt, getwittert, gefacebooked und gexingt – die von den Textinen ins Rollen gebrachte Welle verbreitete sich so schnell weiter, dass innerhalb kürzester Zeit eine stolze Summe an Spendengelder zusammengekommen ist. Ja, so geht Social Web.

Wer also helfen möchte kann dort  Spenden und sich über weitere Einzelheiten informieren. Und bitte sagt es weiter, jede Hilfe zählt!

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Social Media Revolution #2

Daniela Wochnik am 2. Juli 2010

Vor einiger Zeit habe ich das Video zur Social Media Revolution vorgestellt, das so schön verdeutlichte, dass Social Media eben nicht nur ein Hype ist, der schnell wieder verpufft.

Jetzt gibt es den zweiten Teil mit aktualisierten Daten. War im ersten Teil Facebook noch das viertgrößte Land der Welt (wenn Facebook ein Land wäre), ist es mittlerweile auf Platz 3 gestiegen.

Social Media Revolution 2 (Refresh) from Erik Qualman on Vimeo.

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Ist Social Media nur eine Modeerscheinung?

Daniela Wochnik am 10. Januar 2010

“Is Social Media a Fad?” Um Social Media zu verstehen, gibt es einen sehr anschaulichen Film. Hier wird es ganz deutlich: Social Media ist keine Eintagsfliege und kein Trend, der wieder in der Versenkung verschwindet.

Twitter, Facebook, Flickr, YouTube, Xing und Co.werden weiter wachsen und an Bedeutung gewinnen. Die neue Form der Kommunikation im Social Web bringt uns alle näher zusammen und lässt immer wieder neue Perspektiven entstehen. Spannend und interessant, genau wie der folgende Film.

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Google Wave: Die Testphase läuft

Daniela Wochnik am 1. Oktober 2009

Die Testphase des neuen Google-Dienstes Google Wave, der alles bisher dagewesene von der E-Mail bis zum Wiki revolutionieren soll, ist heute angelaufen:
google_wave1
Am 30. September verschickte Google laut Google Blog über 100.000 Einladungen an ausgewählte User, denn Google Wave gibt es zur Zeit nur als Preview-Version, zu der man eine Einladung braucht – ich habe leider noch keine *pfeif*. Dabei bin ich schon sehr gespannt, ich muss möchte doch immer alles Neue ausprobieren. Also hab ich es erst mal mit Request an invitation to Google Wave versucht. Wem das zu lange dauert, der kann sich seine Google Wave Einladung aber auch auf Ebay ersteigern, wie ich heute bei Yucca Tree gelesen habe.

Was Google Wave zu etwas besonderem machen soll: Untereinander vernetzte Mitglieder können in Echtzeit alle verfügbaren Funktionen von Google Wave nutzen. Man kann miteinander kommunizieren und arbeiten zugleich, zum Beispiel mit folgenden Funktionen:

  • Dokumente, Fotos, Videos usw. in Echtzeit teilen und bearbeiten
  • Online-Meetings und Konferenzen
  • Twitter-Einbindung; Twitter Alert Funktion
  • Inhalte werden für alle Teilnehmer in Echtzeit aktualisiert
  • Arbeistverläufe werden als Historie protokolliert
  • Dateien können per Drag & Drop verschoben werden
  • Eigene Blogs können in die Wave-Oberfläche eingebunden werden
  • und, und, und, …

Für mich als Texterin und Online-Redakteurin mit Schwerpunkt Social Media könnte das bedeuten: Über Grenzen und Orte hinweg ist nun ein effizientes Arbeiten möglich. Ich kann mit Kollegen und Netzwerkpartnern zusammen an Projekten arbeiten ohne E-Mails mit Dokumenten und Bildern hin und her zu schicken. Die Kontaktaufnahme geht wesentlich schneller und im Chat lassen sich in Online-Meetings schnell offene Fragen und Punkte klären. Klingt gut soweit, ich bin gespannt wie es dann wirklich ist.

Um sich ein besseres Bild zu machen, gibt es hier ein  kleines Einführungsvideo:

Wer längere Versionen bevorzugt, kann sich auch gute 80 Minuten zurücklehnen und sich das Google Wave Preview Video zu Gemüte führen.

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Online PR is all about Community

Daniela Wochnik am 28. August 2009

Du hast immer noch keinen Plan, wie Online PR im Web 2.0 funktioniert? Dann schau Dir dieses Video an:

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

via Stylespion

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Unternehmen X will jetzt twittern.

Daniela Wochnik am 18. August 2009

So sollte es niemals nicht aussehen, wenn Unternehmen twittern. Ganz großes Kino gab es heute bei Trendopfer – ich habe mich köstlich amüsiert über diese spitzfindige und mit viel Liebe zum Detail geschriebene Satire.

FW Re Re: Tweet#1

Freitag, 10:30 Uhr

Hallo K, die Abteilung X will jetzt twittern. Schau mal drüber, das geht dann zur Freigabe an M.

Heute Mittagessen?

LG F.

[...]

FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1

Freitag, 12:30 Uhr

Hallo H., aus Sicht des Pressesprechers gibt es gegen den Tweet keine Einwände. Ich schicke es jetzt an M. zur Freigabe. Der Tweet sollte dann spätestens heute Abend online sein.

Gruß F.

[...]

Re: Re: Re:Re: Re: Re: Re: Re: FW: Re: FW: Re: Re: Tweet#1

Montag 13:00 Uhr

CC: K., M.

Hallo H., es interessiert hier nicht, was im Internet „normal“ oder „nicht normal“ ist. Wenn eure Abteilung über twitter Nachrichten verbreitet, dann macht sie das im Namen unseres Unternehmens. Das beinhaltet aber auch die korrekte Schreibweise. Bitte haltet euch an die von Herrn M. und  K. freigegebene Version (siehe Mail von Montag, 10:05 Uhr).

Im Übrigen wäre es zu begrüßen, wenn ihr einen Kommunikationsplan für die tweets der kommenden 14 Tage erstellen könntet. Dann haben wir mehr Planungssicherheit.

Viele Grüße F.

[...]

tweet#1

Montag 14:56 Uhr

CC: _alle

Liebe Kollegen,

unser erster tweet ist soeben veröffentlich worden. Leider hat die Freigabe etwas länger gedauert. Ich habe euch ein Bildschirmfoto angehängt.

Danke an alle Beteiligten!

Viele Grüße,

F.

Unbedingt komplett lesen, es lohnt sich.

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Kaffeesüchtiges 66%-Geekgirl?

Daniela Wochnik am 13. August 2009

Das nenne ich doch mal eine passende Mischung :-)

I am 85% Addicted to Coffee

66% Geek

Created by OnePlusYou

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Wenn man sonst keine Probleme hat …

Daniela Wochnik am 14. Mai 2009

… dann kauft man sich einfach welche. Oder lässt sich welche schenken. Logisch, oder? That’s no problem with need a problem. Und wer hat’s erfunden? Na? Ja Ihr wisst schon, schon wieder die Schweizer.

needaproblem1

Jetzt gibt es also auch Probleme 2.0. Skurril irgendwie. Wem das Leben zu einfach erscheint oder zu langweilig  ist, der kann sich also jetzt endlich mal das Leben schwer machen. Von kleinen Problemchen bis so gut wie unlösbar – was darf es sein?

Und natürlich – wie soll es auch anders sein – kann man Probleme auch verschenken. Warum nicht glücklichen und zufriedenen Menschen eine echte Freude machen und ein paar Probleme bereiten?

Ich fände es allerdings auch irre praktisch, wenn ich meine diversen Problemchen dort verscherbeln könnte ;-)

needaproblem

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Twitter & Unternehmen. Passt das?

Daniela Wochnik am 14. Mai 2009

Sollten Unternehmen dem derzeitigen Web 2.0-Hype folgen und Twitter für ihre Unternehmenskommunikation nutzen? Und wenn ja, wie twittern Unternehmen richtig? Gibt es ein Patentrezept?

Diese und andere Fragen beantwortet Nicole Simon, Autorin von “Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0“, in ihrem Vortrag auf der next09. Sehr sehenswert und informativ. Anschauen!

Link: next09 - Twitter im Unternehmen

Ganzer Beitrag auf: Twitter – Mit 140 Zeichen. Das Blog zum Twitter-Buch

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Poken: Social Web im echten Leben

Daniela Wochnik am 8. Mai 2009

Wie langweilig wäre es, wenn es nicht immer wieder etwas Neues geben würde. Der neuste Trend im Web 2.0 und im Reallife heißt Poken. Und wer hat’s erfunden? Na? NA? Genau, die Schweizer ;-)


Und was ist Poken nun? Ein Poken ist so ein hässliches, kleines Gadget Plastikmonster mit einer übergroßen Hand, auf dem man die Daten seiner eigenen Social Identities speichern kann. Sprich: Xing, Facebook, StudiVZ, Flickr, Twitter, LinkedIn – um nur ein paar zu nennen – oder auch Instant Messaging Profile wie Skype, MSN, AIM, ICQ.

Wenn sich nun zwei Poken-Besitzer im echten Leben begegnen, können sie per Handschlag oder auch “High Five Four” der Pokens ihre Daten austauschen. Es werden keine direkten Kontaktdaten ausgetauscht, sondern nur die Verknüpfung zu den verschiedenen Profilen. Je nachdem wie Webaffin jemand ist, kann das ja schon durchaus viel sein ;-)

Am heimischen Rechner verbindet man nur noch den Poken per USB und schwuppdiwupp – hat man die Adressen der Social Netzwerke, in denen die  Poken-Freunde vertreten sind, bequem auf dem Bildschirm und können einer Freundeliste hinzugefügt werden.

Kleines Kurzvideo:

Und was hat man davon? Nix, außer:

  1. Stift, Papier, Visitenkarten kann man getrost zu Hause vergessen. Man hat ja alles auf seinem Poken (allerdings auch nur, wenn alle einen haben).
  2. Die Suche im Web nach Kontakten fällt weg. Wie oft ist der eine Freund z.B. bei Facebook angemeldet, der nächste wieder bei StudiVZ und bei Xing tummeln sich auch noch so ein-zwei-drei (Geschäfts-)Kontakte.
  3. Ändern sich Telefonummer, Adresse oder andere Kontaktdaten, kann man sie sehr einfach aktuell halten.

Und braucht man das?

Hat man Handys vermisst, bevor es sie gab? Nein. Also brauchte man sie auch nicht ;-) Es ist doch wie mit allem im Leben: Wenn es da ist, ist es vielleicht gar nicht mal so unpraktisch.

Aber bitte, gibt es sowas vielleicht auch mal in hübsch?

Poken-Links:

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