Vor einiger Zeit habe ich das Video zur Social Media Revolution vorgestellt, das so schön verdeutlichte, dass Social Media eben nicht nur ein Hype ist, der schnell wieder verpufft.
Jetzt gibt es den zweiten Teil mit aktualisierten Daten. War im ersten Teil Facebook noch das viertgrößte Land der Welt (wenn Facebook ein Land wäre), ist es mittlerweile auf Platz 3 gestiegen.
“Is Social Media a Fad?” Um Social Media zu verstehen, gibt es einen sehr anschaulichen Film. Hier wird es ganz deutlich: Social Media ist keine Eintagsfliege und kein Trend, der wieder in der Versenkung verschwindet.
Twitter, Facebook, Flickr, YouTube, Xing und Co.werden weiter wachsen und an Bedeutung gewinnen. Die neue Form der Kommunikation im Social Web bringt uns alle näher zusammen und lässt immer wieder neue Perspektiven entstehen. Spannend und interessant, genau wie der folgende Film.
Schon in den 90er Jahren zeigte das Kosmetikunternehmen „The Body Shop“ großes Engagement im Bezug auf Tierschutz. Mit der Herstellung tierversuchsfreier Kosmetikprodukte leistete das Unternehmen wertvolle Pionierarbeit in Sachen Tierversuchspolitik, die nach Angaben der Peta von L’Oréal auch in Zukunft weitergeführt werden soll.
Im September 2009 startete The Body Shop in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem weltweiten Kinderrechtsbündnis ECPAT eine Online-Kampagne gegen die sexuelle Ausbeute von Kindern. STOP SEX TRAFFICKING OF CHILDREN AND YOUNG PEOPLE („Stoppt die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen“) nennt sich diese Spendenkampagne, die bis ins Jahr 2011 zur Unterstützung von gefährdetet Kindern und Jugendlichen laufen soll.
Wie kann man diese Kampagne unterstützen?
Um möglichst viele Menschen für das Thema Missbrauch an Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren und Spenden zu sammeln, setzen The Body Shop und ECPAT unter anderem stark auf Online-Medien und Social Media. So liegt es nahe, dass eine Facebook-Seite eingerichtet wurde, damit sich möglichst viele User der Kampagne anschließen und diese entsprechend im Freundeskreis bekannt machen. Auch als Blogger kann man wertvolle Unterstützung leisten: Für jeden Blogbeitrag, der über die Aktion berichtet erhält STOP SEX TRAFFICKING 10 Euro. Sicherlich muss das nicht alles sein: Wer von der Kampagne überzeugt ist kann dies natürlich auch auf Twitter, den VZ-Gruppen oder anderen Social Networks kundtun.
Und was können die Kunden von The Body Shop tun, die keinen Facebook-Account und keinen Blog haben? Dafür hat The Body Shop die Handcreme ‘SOFT HANDS, KIND HEART HAND CREAM’ entwickelt. Der Verkaufserlöse von 6,32 Euro je Produkt gehen direkt an ECPAT.
Wer die Kampagne gegen sexuelle Ausbeutung und Kinderhandel unterstützen möchte und sich weiter informieren möchte findet weitere Informationen natürlich auch direkt auf der Seite von The Body Shop oder bei ECPAT.
Als Mama und Onlinerin komme ich gar nicht drum zu, diese Aktion nicht zu unterstützen, denn ich halte sie für sehr sinnvoll.
Wie langweilig wäre es, wenn es nicht immer wieder etwas Neues geben würde. Der neuste Trend im Web 2.0 und im Reallife heißt Poken. Und wer hat’s erfunden? Na? NA? Genau, die Schweizer ;-)
Und was ist Poken nun? Ein Poken ist so ein hässliches, kleines Gadget Plastikmonster mit einer übergroßen Hand, auf dem man die Daten seiner eigenen Social Identities speichern kann. Sprich: Xing, Facebook, StudiVZ, Flickr, Twitter, LinkedIn – um nur ein paar zu nennen – oder auch Instant Messaging Profile wie Skype, MSN, AIM, ICQ.
Wenn sich nun zwei Poken-Besitzer im echten Leben begegnen, können sie per Handschlag oder auch “High Five Four” der Pokens ihre Daten austauschen. Es werden keine direkten Kontaktdaten ausgetauscht, sondern nur die Verknüpfung zu den verschiedenen Profilen. Je nachdem wie Webaffin jemand ist, kann das ja schon durchaus viel sein ;-)
Am heimischen Rechner verbindet man nur noch den Poken per USB und schwuppdiwupp – hat man die Adressen der Social Netzwerke, in denen die Poken-Freunde vertreten sind, bequem auf dem Bildschirm und können einer Freundeliste hinzugefügt werden.
Kleines Kurzvideo:
Und was hat man davon? Nix, außer:
Stift, Papier, Visitenkarten kann man getrost zu Hause vergessen. Man hat ja alles auf seinem Poken (allerdings auch nur, wenn alle einen haben).
Die Suche im Web nach Kontakten fällt weg. Wie oft ist der eine Freund z.B. bei Facebook angemeldet, der nächste wieder bei StudiVZ und bei Xing tummeln sich auch noch so ein-zwei-drei (Geschäfts-)Kontakte.
Ändern sich Telefonummer, Adresse oder andere Kontaktdaten, kann man sie sehr einfach aktuell halten.
Und braucht man das?
Hat man Handys vermisst, bevor es sie gab? Nein. Also brauchte man sie auch nicht ;-) Es ist doch wie mit allem im Leben: Wenn es da ist, ist es vielleicht gar nicht mal so unpraktisch.
Aber bitte, gibt es sowas vielleicht auch mal in hübsch?
Heute bei Berlinessa gefunden, musste ich es gleich mal ausprobieren: Per Mausklick kann man bei Polyvore seine eigene kleine Modewelt erschaffen und den Ideen freien Lauf lassen. Collagen aus Kleidern, Röcken, Accessoires, Schmuck – however. Polyvore macht die Gestaltung ganz einfach per Drag & Drop möglich. Der Gag daran: Mit dem Clipper-Tool kann man mit zwei Klicks Artikel und Bilder von anderen Webseiten in den Polyvore-Editor importieren. Die Artikel werden dann noch mit Titel und Stichworten getaggt, und schon können kreative Modefans ihren eigenen Look kreieren.
Und es steckt noch mehr dahinter: Die eigenen Collagen kann man mit anderen Usern teilen, die Werke anderer kommentieren, verschiedenen Gruppen beitreten und die erstellten Sets in das eigene Facebook-Profil integrieren.
Im Textsektor den Schmunzler des Tages gelesen: Belegte Mitarbeiter, die kompetente keine Hilfestellung bieten und bei einer Störung des Internets auf Lösungsangebote im WWW verweisen.
Originelle Schimpfwörter der Botanik und Zoologie bei wort-gestalten. Mein persönlicher Favorit: Du grüner Giftwulstling.